Originaltitel: Dear Sigmund
 1.Ausstrahlung: 09.November 1976

Es ist mal wieder Pokerzeit im Sumpf. Sidney will nicht mit pokern. Er schreibt lieber einen Brief an Sigmund Freud. Er sei ein bisschen frustriert, schreibt er, und deshalb hier in so einer Art Kurort, wo die Menschen ihre Gebrechen selbst heilen. Ein Meister darin sei Hawkeye Pierce. Vor einiger Zeit sei er auf der Wachstation mit einer Persönlichkeit erschienen, die zwei zu eins gespalten war. Klinger sei ein sehr interessanter Fall. Er habe mehr Möglichkeiten gefunden, bemackt zu wirken, als Freud es sich je hätte träumen lassen. Was ihn am meisten zu diesen Menschen ziehe, sei, daß sie sich trotz der Greuel des Krieges ihre vergnügte und verrückte Fröhlichkeit erhalten. Hawk gabelt einen Piloten auf, dessen Maschine abgeschossen wurde. Der erzählt ihm, daß da oben in zwanzigtausend Fuß Höhe der Himmel wunderbar blau sei. Und es sei herrlich still. Dann würde er 'ne Peilung vornehmen und seine Ladung rauswerfen. Ob er die Menschen mal gesehen hätte, die er bombardiere, will Hawk wissen. Nein, meint der Pilot. Hawk und B.J. haben unfreundlicherweise Sidneys Brief gelesen. Und wollen nun wissen, was los ist. Sidney treibt sich nämlich mittlerweile schon drei Wochen im Camp rum. Und er erzählt. Im Winter hätten die Seelenklempner Hochsaison. Er hätte viele Leute verloren. Und dann hätte es da einen Jungen gegeben, der Stimmen hörte, die ihm sagten, er solle sich umbringen. Und er hätte viel Zeit mit ihm verbracht. Eines Abends habe es in dem Verhalten des Jungen eine Veränderung gegeben, die ihm, Sidney, leider nicht aufgefallen sei. Und in der folgenden Nacht habe der Junge auf die Stimmen gehört. Frank spottet über den Arzt, der sich nicht selber helfen kann. Aber wer erwartet von diesem Bündel Schmutzwäsche schon Verständnis? Sidney äußert sich in seinem Brief sehr lobend über Father Mulcahy, der - ohne eine entsprechende Ausbildung genossen zu haben - ein hervorragender Therapeut sei. Margaret sei eine sehr interessante Frau. Äußerlich sehr stark und diszipliniert, aber innerlich voller Leidenschaften, die einen Ausgang suchen. Hawk schleift den Piloten mit in den OP, wo Colonel Potter grade ein kleines Mädchen operiert, das Opfer eines Bombenabwurfs wurde. Tja, der Krieg ist halt doch nicht so sauber, wie der Pilot bislang dachte. Radar sei in mancher Hinsicht so naiv wie die koreanischen Waisenkinder und schaffe es trotzdem, daß alles im Camp trotz des Chaos reibungslos funktioniere. Aus B.J. werde er nicht schlau. Der sei ein Rätsel in Schuhgröße 46. Er sei um seine Gelassenheit zu beneiden, unter dem aber bestimmt ein Vulkan brodele. Sidneys Kur ist beendet. Der Aufenthalt im 4077sten habe ihm sehr geholfen.

 

Hauptdarsteller

Alan Alda (Hawkeye Pierce)
Loretta Swit (Margaret Houlihan)
Mike Farrell (BJ Hunnicut)
Harry Morgan ( Col. Sherman T. Potter)
Gary Burghoff (Radar O´Reilly)
Larry Linville (Frank Burns) 
William Christopher (Father Mulcahy)
Jamie Farr (Maxwell Klinger)

Nebenrollen (eine Übersicht mit allen Nebendarstellern finden Sie hier)

Allan Arbus (Major Freedman) 
Charles Frank (Cpt. Hathaway) 
Bart Braverman (Habibi) 
Sal Viscuso (Verwundeter) 
J. Andrew Kenny (Verwundeter) 
Jennifer Davis (Schwester) 

Regie und Drehbuch:
Regie : Alan Alda
Drehbuch: Alan Alda

Sie haben keine Berechtigung einen Kommentar zu schreiben...