Originaltitel: Dear Ma
 1.Ausstrahlung: 23.Dezember 1975

Radar schreibt einen Brief an seine Ma. "Ich schreibe wie immer ganz langsam, weil ich weiß, daß du nicht so schnell lesen kannst." Er entschuldigt sich, daß er so spät auf ihren Brief antwortet, aber er müßte hier furchtbar viel schreiben, weshalb er sicher auch den kleinsten Bleistift habe. Letzte Woche hätte er zusätzlich zu seinen übrigen Pflichten auch noch Captain Pierce bei der monatlichen Fußinspektion helfen müssen. Colonel Potter erreichte hundert Punkte bei dieser Inspektion. Radar schreibt seiner Mutter, daß er Colonel Potter inzwischen sehr gern mag. Anfangs wäre er da noch nicht sicher gewesen, aber der Colonel sei wirklich ein prima Kerl. Klinger würde ihr gefallen, schreibt er weiter, er sähe ein bischen aus wie Tante Jean, bevor sie sich ihren Bart entfernen ließ. B.J. läßt sich von einem Patienten eine Uhr aufschwatzen, weil der angeblich Geld für die Operation seiner Frau brauche. Leider hat die tolle Uhr kein Uhrwerk mehr. Hawk schüttet sich aus vor Lachen. Margarets Füße sind nun an der Reihe, inspiziert zu werden. Auf dem Weg zu ihrem Zelt begegnet Hawk Goldman, der vor ihm salutiert. "Ich hoffe, sie haben dafür eine Erklärung!" Es dauert ein Weilchen, bis Margaret die Tür öffnen kann, da sie nicht allein ist. Frank behauptet schnell, daß er gerade gehen wollte. "Das würde recht schwierig werden." "Hä?" "Sie haben ihre Schuhe am Tisch festgebunden." "Ach, Blödsinn!" Leider stimmt das doch. Frank möchte seine Füße nicht inspizieren lassen und verschwindet schnell. Margaret möchte die Sache auch rasch hinter sich bringen. Freilich paßt es ihr gar nicht, daß Hawk bei der Untersuchung nicht sachlich bleiben kann. Margaret wirft ihn raus. "Nehmen Sie ihre Pfanne und hauen Sie ab!" "Kommißknochen!" Als Hawk weg ist, stellt Margaret entsetzt fest, daß ihre Bluse falsch zugeknöpft ist. Hm, Frank war doch angeblich nur dagewesen, um sich ein Buch zu leihen. Gestern sei hier was ganz Seltsames passiert, schreibt Radar. Er hatte sich im Messezelt einen Kaffee holen wollen, da stand ein koreanischer Soldat am Kaffeeautomaten - mit einem Tablett voller Essen. Radar bewunderte sein russisches MG. Als der Soldat schnell verschwand, dämmerte es ihm, daß das der Feind gewesen sein könne. Er stürzt ihm nach und rennt in seiner Hast Frank über den Haufen, der sich bei der Rempelei den Inhalt seines Tablett über die Klamotten kippt. Es folgt der obligatorische Anschiß. Klinger will Radar beistehen, aber Frank ist in Fahrt. "Halten Sie sich da raus, Sie warme Flöte!" Endlich kann Radar Frank begreiflich machen, der Koreaner eben ein Nordkoreaner war. Frank nennt Radar einen Feigling, weil er ihn hat entwischen lassen und brüstet sich selbst damit, daß er dem Koreaner eine Tracht Prügel verpaßt hätte. "Die kennen sich aber alle in Judo aus", wendet Radar ein. "Religion hat nichts damit zu tun." Ein andermal seien Colonel Potter und Margaret zu einem Dorf in der Nähe gefahren, um dort die Alten und Kranken zu behandeln. Radar warnt den Colonel vor Scharfschützen. Wenig später ruft Colonel Potters Frau an. Sie hat so eine Vorahnung, daß ihrem Mann was passiert sein könnte. B.J. führt südkoreanische Besucher ins Messezelt. Frank hört draußen deren Stimmen und glaubt fatalerweise, das seien wieder Nordkoreaner. Und stürzt sich auf sie. Doch der südkoreanische General erteilt ihm eine Lektion. Während Hawk Klingers Füße begutachtet, liest der ihm seine Brief an Präsident Eisenhower vor. Frank weigert sich abermals, seine Füße checken zu lassen. Father Mulcahy ist da ein einfacherer Patient. Hawk ist zufrieden mit ihm und seinen Tretern. Hawkeye würde ihr gefallen, schreibt Radar seiner Ma. Er sei wirklich sehr klug, aber irgendwie ein bischen verrückt. "Ich habe gesehen, wie er Leuten Beine amputiert hat und im selben Moment Major Burns' Stiefel zwischen zwei Bettpfannen festklebte." Colonel Potters Frau hätte mit ihren Vorahnungen leider doch recht gehabt. Auf der Rückfahrt von dem Einheimischen-Dorf ist Colonel Potter angeschossen worden. Es hat ihn am Allerwertesten erwischt. Alle machen sich große Sorgen um ihn. Er selbst nimmt es recht gelassen. Er will sogar bei seiner Operation kibitzen. Dummerweise ruft seine Frau gerade an, als er noch auf dem Tisch liegt. Sie soll ja nun keineswegs verängstigt werden, wo ihre Vorahnungen sie schon so beunruhigt haben. Also tut ihr Mann so, als säße er gemütlich im Offiziersclub und läge nicht mit dem Hintern voller Blei auf einem OP-Tisch. Leicht ist das nicht, weil gerade wieder Verwundete eintrudeln. Und siehe da, B.J. hat den Typ, der ihn mit der Uhr reingelegt hat, wieder auf dem Tisch. Endlich sind auch Franks Füße fällig. Ein bischen Gewalt müssen Hawk und B.J. allerdings anwenden. Und nun erfahren sie auch, weshalb Frank sich die ganze Zeit so geziert hat: Er hat lackierte Fußnägel! Hawk notiert, daß er diese seltsame Verfärbung wahrscheinlich im Kampf mit feindlicher Fußpflegerin erlitten hat. Radar beendet seinen Brief, nicht ohne seiner Ma nochmals zu versichern, daß es ihm gutgehe und er sie lieb habe.

 

Hauptdarsteller

Alan Alda (Hawkeye Pierce)
Loretta Swit (Margaret Houlihan)
Mike Farrell (BJ Hunnicut)
Harry Morgan ( Col. Sherman T. Potter)
Gary Burghoff (Radar O´Reilly)
Larry Linville (Frank Burns) 
William Christopher (Father Mulcahy)
Jamie Farr (Maxwell Klinger)

Nebenrollen (eine Übersicht mit allen Nebendarstellern finden Sie hier)

John Fujioka (Colonel Kim) 
Byron Chung (Koreanischer Soldat)
Rollin Moriyama (General Park) 
Gwen Farrell (Able) 
Lynn Marie Stewart (Fox) 
Redmond Gleeson (Sergant Callan) 

Regie und Drehbuch:
Regie : Alan Alda
Drehbuch: Jim Fritzell, Everett Greenbaum

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