Originaltitel: The Late Captain Pierce
 1.Ausstrahlung: 03.Oktober 1975

 

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Hawks Vater ruft an. Aber er will merkwürdigerweise gar nicht seinen Sohn, sondern B.J. sprechen. B.J. fragt, wo Radar sei. "Der Colonel hat ihm ein paar Tage in Seoul bewilligt. Er fing schon an, auszuflippen. Er verteilte schon Kohlepapier auf den Latrinen!" Offenbar hatte der Kompanieschreiber Urlaub nötig. Hawkeye wundert sich natürlich auch, dass sein Vater nicht ihn, sondern B.J. sprechen will. Er ist überzeugt, dass der Anruf wichtig sei. Wenn sein Vater einen Heuschreckenschwarm im Badezimmer hätte, würde er nur 'ne Postkarte schicken. B.J.'s Gespräch mit Hawks Dad ist kurz - die Verbindung bricht zusammen, bevor B.J. fragen kann, weshalb Mr. Pierce anruft. Hawk kann jetzt eh nicht mehr schlafen. Möglicherweise würde sein Dad es nochmal versuchen. Deshalb bleibt er den Rest der Nacht neben dem Telefon. Aber das einzige, was klingelt, ist der Wecker am nächsten Morgen. Hawk geht erstmal duschen. Ein Bus hält im Camp. Ihm entsteigt ein Typ, der sich als ein Lieutenant vom Headquarters, Abteilung Leichenschauhaus vorstellt. Er sei hier, um eine Leiche abzuholen. An wen er sich wenden müsse. Hawk, schlaftrunken auf dem Weg zur Dusche, verweist ihn an den stellvertretenden Kompaniesekretär. Der Lieutenant fragt Klinger nach einem Pierce. "Ist unter der Dusche." "Unter der Dusche? Was hat er unter der Dusche zu suchen?" "Das weiß man bei Offizieren nie." Hawk wundert sich, warum beim Duschen ein fremder Typ um ihn rumschleicht. Er suche einen Captain Pierce, erklärt der Lieutenant. "Bingo." "Sie sind aber nicht Pierce." "Dann hat jemand mein Gesicht auf den Spiegel geklebt." Der Lieutenant wundert sich, dass Hawk gar nicht tot ist und reicht ihm einen Totenschein, auf dem sein Name steht. Das sei nur eine Kopie, das Original werde an die Angehörigen geschickt. Na, jetzt ist alles klar! Deshalb der Anruf von Hawks Vater. Und deshalb wollte er nicht seinen Sohn, sondern B.J. sprechen! Der Lieutenant hat aber auch ein Problem. Ihm sei neulich eine Leiche aus dem Bus gefallen. Und dann hätten ihm schon wieder zwei gefehlt. Wenn er jetzt ohne Leiche ankäme, dann würde er sicher von der Abteilung Leichenschauhaus zu was Schlimmeren versetzt werden. Aber hier, in einem Hospital, müsse es schließlich eine Leiche geben. Also bleibt der Lieutenant - Hawk soll ihn Digger nennen - erstmal hier. Derweil beklagt sich Frank bei Colonel Potter, dass sein freiwilliges Gymnastikprogramm nicht richtig anschlage. Er bittet um die Erlaubnis, es zur Pflicht machen zu dürfen. "Ich glaube, dass Leute sich unter Zwang eher freiwillig melden!" Aber Colonel Potter lehnt ab. Und Hawk tut kund, dass die Army ihn für tot erklärt habe. Colonel Potter beauftragt Klinger, das sofort richtig zu stellen und Hawks Vater zu benachrichtigen. B.J. will Hawk einen Leichenschmaus organisieren. Die Fete findet großen Anklang. Leider hat Klinger keine guten Nachrichten für Hawk. Wegen des Besuchs von General Eisenhower gehen keine Telefonate und keine Telegramme raus. Also keine Möglichkeit, Hawks Vater zu benachrichtigen. Am Morgen nach der Fete. Hawk: "Einen tiefgründigen guten Morgen, Frank." "Ich denke gar nicht daran, mit verunglückten Leichen zu reden!" Mit was für Leichen er denn reden würde, möchte B.J. wissen. "Mit solchen, die ihm ebenbürtig sind", antwortet Hawk an Franks Stelle. Zeitweilig findet Hawk das Totsein ganz vorteilhaft. Aber es hat auch seine Schattenseiten. Seine Post wird in Seoul festgehalten, weil er, na, weil er halt tot ist. Und Frank weigert sich, ihm seinen Sold auszuzahlen. Sein Name sei in der Liste rot durchgestrichen. Es sei halt doch nicht so komisch, tot zu sein, höhnt Frank. Hawk platzt der Kragen und er geht Frank an selbigen. Colonel Potter ist es gelungen, zum Hauptquartier durchzukommen und die haben einen Typ hergeschickt, der sich mit Hawks Ableben befassen soll. Er erklärt, dass wohl irgendein Schreiber die Namen auf den Sterbeurkunden vertauscht habe. Das passiere andauernd! Man könne die Sache wieder hinbiegen, mittels etlicher Formulare mit unzähligen Strichen. Hawk ist begeistert. "Das kann ja noch Wochen, Strich, Monate dauern!" Hawk hat's satt. Er packt. Sein Tod gäbe ihm das Recht dazu. Er will mit Digger mitfahren. Da werden Verwundete angekündigt. Kurz versucht er sich einzureden, daß ihn das nichts mehr anginge. Aber dann bleibt er doch. Und endlich erreicht er seinen Dad!

 

Hauptdarsteller

Alan Alda (Hawkeye Pierce)
Loretta Swit (Margaret Houlihan)
Mike Farrell (BJ Hunnicut)
Harry Morgan ( Col. Sherman T. Potter)
Gary Burghoff (Radar O´Reilly)
Larry Linville (Frank Burns) 
William Christopher (Father Mulcahy)
Jamie Farr (Maxwell Klinger)

Nebenrollen (eine Übersicht mit allen Nebendarstellern finden Sie hier)

Richard Masur (Digger/Lt. Detmuller) 
Sherry Steffens (Able) 
Kellye Nakahara (Baker) 
Eldon Quick (Captain Pratt)

Regie und Drehbuch:
Regie : Alan Alda
Drehbuch: Glen Charles, Les Charles

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