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 Biographie

Larry war schon als kleiner Junge vom Fliegen begeistert. So war es auch nicht verwunderlich, als er nach der Schule ein Ingenieurstudium an der Universität von Colorado begann. Sein großer Traum war es Flugzeugbauer zu werden.
In seiner Studienzeit begann er in der Theatergruppe 'Nomad Players' zu spielen. Nach kurzer Zeit schon wurde die Schauspielerei seine größte Leidenschaft. Er beendete sein Studium und spielte nur noch in der Theatergruppe. 

Zusammen mit mehr als 300 Kollegen bewarb sich Larry Linville an der Londoner Royal Academy of Dramatic Art um ein Stipendium. Als er das Stipendium gewann, ging er für einige Zeit nach Europa, um dort seine Ausbildung abzuschließen. 
Nach seinem Abschluß kehrte er in seine Heimat zurück und spielte in einigen Fernsehserien mit. Unter anderem auch in Room 222, in der er die Aufmerksamkeit von Gene Reynolds erregte. Gene Reynolds war es dann auch, der Larry für die Rolle des Frank Burns engagierte. 
Larry unterschrieb, wie die meisten anderen Hauptdarsteller auch einen Fünf-Jahresvertrag. Als 1977 sein Vertrag auslief, wollte er ihn nicht mehr verlängern. Er war es Leid ständig das Weichei Frank Burns zu spielen.
Wenn die Kameras still standen war Larry ein anderer Mensch. Er war von allen geachtet und bewundert. Sie bewunderten seine Art sich vor den Kameras so verstellen zu können, daß aus einem netten, liebenswerten Menschen, das Frettchengesicht Frank Burns wurde. In einer Hinsicht war Larry Linville einzigartig unter den MASH-Darstellern. Keiner außer ihm hatte es geschaft, ganze fünf mal verheiratet zu sein! 

Larry wurde im Februar 1998 ein Teil der Lunge entfernt. Die Ärzte hatten bei ihm Lungenkrebs diagnostiziert. Da der Genesungsprozeß sich hinauszögerte, verzichtete Larry auf´s Theaterspielen und widmete sich vielmehr seiner Genesung. 

Doch leider hatte der Krebs Larry Linville schon zu sehr geschwächt. Er verstarb am 10. April 2000 im Memorial Sloan-Kettering Cancer Center in New York, an den Folgen einer Lungenentzündung. Beigesetzt wurden seine sterblichen Überreste auf dem Friedhof von Sacramento.

Gerüchten zu Folge soll er den Ärzten im Krankenhaus gesagt haben, dass er sehr dankbar dafür wäre, dass nicht Frank Burns ihn behandelt habe.